Von manchem Politiker wird eine höhere Einkommensbesteuerung derer gefoedert, die überdurchsnittlich hohes Einkommen erzielen. Die Rede ist von bis zu 80% Steuerabgaben. Mit diesen steuerlichen Mehreinnahmen soll von Regierungsseite aus die Wirtschaft angekurbelt werden. So ist gerade in den letzten Tagen beschlossen worden, Käufer von Neufahrzeugen für die ersten zwei Jahre von der KfZ-Steuer zu befreien. Dies und andere Hilfestellungen seitens der Bundesregierung müssen natürlich gegenfinanziert werden. Eben die angesprochene Einkommensbesteuerung von Großverdienern wird hierzu vorgeschlagen. Seit vielen Jahren ist die immer weiter klaffende Schere zwischen hohen und niedrigen Einkommen zu erkennen und auch immer wieder Thema in den Medien und in der Politik. Dieser Scherenbewegung aber gerecht entgegenzuwirken ist keine leichte Aufgabe. Zumal diejenigen, die wirklich hohe Einkünfte erzielen, auch entsprechend viel Geld ausgeben. Reichtum wird durch Luxus zur schau gestellt. Man zeigt was man hat. Wenn dann aber von staats wegen höher besteuert wird, kann weniger in den Handel und in die Wirtschaft fließen. Das ist ein Kreislauf, der nicht wirklich einfach zu durchbrechen ist. Geringverdiener sind durchaus zu recht unzufrieden, weil nachweislich Reiche reicher und Arme ärmer werden. Die Verteilung ist nicht gerecht. So geht es dem Handel einerseits zwar gar nicht so schlecht. Zumindest in den Bereichen, die Angebote und Dienstleistungen der Luxusklasse bieten. Andererseits müssen Geringverdiener mit Ware vorlieb nehmen, die zwar bezahlbar zu Discountpreisen angeboten wird, aber in manchem Fall nicht einmal den minimalsten Sicherheitsanforderungen genügen. Das wiederum birgt erhebliche Unfallgefahren, was wiederum im Ernstfall zu Arbeitsausfällen führt. Eben dieser ist in Bereichen wie Einzelhandel, Gastronomie und Hotellerie im Zweifelsfall und besonders bei Kleinstunternehmen auch für den Betrieb existgenzgefährdent. Denn viele Unternehmen sind personell gerade ausreichend besetzt. Wenn dann jemand längerfristig ausfällt, entstehen Personalbeschaffungs- und zusätzliche Gehaltskosten, die nicht jeder Betrieb tragen oder erwirtschaften kann. Da nutzt dann auch die modernste Geschäftsausstattung mit zum Beispiel neuesten Kassen und dazugehöriger Software nichts, wenn sie vom Mitarbeiter nicht bedient wird. Um aber nun die finanzielle Ungerechtigkeit zu durchbrechen, ist eine rege Diskussion durchaus angebracht. Sicher wird nicht sofort eine Lösung gefunden. Und ob jene angesprochene Einkommensbesteuerung das Maß aller Dinge ist, kann auch niemand vorhersagen. Aber eine Lösung muss her. Schon, um die bestehende Finanzkrise zu stoppen und der anstehenden wirtschaftlichen Rezession einen Riegel vorzuschieben. Welchen Erfolg man sich erhofft ist klar: Im Einzelhandel hat besonders die Textilbranche ums Überleben zu kämpfen, das Hotelgewerbe ringt mit sinkenden Gäste- und Übernachtungszahlen und die Gastronomie muss auch mit immer neuen Ideen und Angeboten um jeden Gast kämpfen. Moderne Kassensysteme sind für die betrieblichen Abläufe eine enorme Hilfe, aber ohne Gäste gibt es keine Arbeitsabläufe. Es müssen wieder Einnahmen kommen die es ermöglichen, durchzuatmen und sogar zukunftsorientiert zu planen, handeln und investieren. Investitionen von staatlicher Seite sind wünschenswert. Denn das würde Einzelhändler, Hoteliers, Gastronomen und viele andere Gewerbetreibende zu Investitionen ihrerseits ermutigen. Auch durch staatliche Aufträge in Richtung der Dienstleistung zum Beispiel würden Folgeaufträge nach sich ziehen und das Investitionsvolumen erhöhen. Beispielsweise auch bei der Elektrobranche, wo in einer Fachrichtung moderne Registrierkassen inklusive passender Software entwickelt und vertrieben wird. Diese Kassensysteme wiederum erleichtern und optimieren in vielen Branchen die Arbeitsabläufe. Folge dessen steht in Aussicht, dass unter anderem durch Arbeitsoptimierung die Unfallgefahr gemindert wird und daraus resultierende Krankzeiten keine unnötigen Kosten verursachen.
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