Drogeriemärkte sind inzwischen sehr umfangreich sortiert. Es gibt längst nicht mehr nur Waschmittel, Seife und Rasierzeug. Die Artikelauswahl ist enorm umfangreich geworden, und sämtliche Artikel gibt es in verschiedenen Sorten und von verschiedenen Herstellern. Bisherige Angebote in Drogerien beschränkten sich auf Drogerieartikel wie Waschmittel und Zusatzprodukte, Spül- und Putzmittel, sowie Körperpflege. Inzwischen hat sich das Angebot erweitert mit Nicht-Drogerie-Artikeln wie Getränke, Schreibwaren oder auch Fotoservice. Kleinere Drogerien in der Größenordnung eines Tante-Emma-Ladens hat vielleicht ein kleines Sortiment im Angebot, insbesondere bei der Auswahl der Hersteller. Auch wird hier lediglich eine einfache Registrierkasse vorhanden sein. Die dürfte aber in einem kleinen Geschäft auch völlig ausreichen. Denn bei einer übersichtlichen Artikelmenge ist es genug, wenn die Kasse zur Buchung zwischen beispielsweise Körperpflege, Reinigungsmittel und Wäschepflege unterscheiden kann. In großen Unternehmen, die mehrere Filialen unterhalten lohnt sich hingegen schon die Anschaffung eines Kassensystems. Moderne sind oft mit einem Scanner ausgestattet, der den Barcode auf den Produkten erkennt und den Artikel sowohl intern speichert als auch auf einen Beleg für den Kunden druckt. Diese Scanner sind meist so installiert, dass die Kassiererin die Waren über eine Glasplatte zieht, worüber die Erfassung erfolgt. Im Laufe eines Tages kommt da schon einiges Gewicht zusammen, das von der Kassiererin über den Scanner bewegt wird. Ob da nicht ein Handscanner die Arbeit bequemer macht, bliebe herauszufinden. Ansonsten ist ein natürlich für ein Filialunternehmen ebenso ideal wie für einen großen Drogeriemarkt ohne Filialanschluss aber mit großem Sortiment. Sicher kann an Registrierkassen für bargeldlosen Zahlungsverkehr ebenso wie an Kassensystemen ein Kartenlesegerät angegliedert werden. Aber Kassensysteme sind außerdem noch in der Lage, weitere Unternehmensbereiche zusammenzufassen. Die Warenbestellung und Lagerhaltung können ebenso als Datenbank im hinterlegt werden wie beispielsweise auch die Personalplanung. Auch besteht die Möglichkeit, eine online-Verbindung zur Unternehmenszentrale zu nutzen, um die tägliche Abrechnung der ohne Zeitverlust der betrieblichen Buchhaltung zur Verfügung zu stellen. Die registrierten Zahlungsvorgänge in der können zeitnah verbucht werden, notwendige Belege können im Zweifelsfall nachgereicht werden. Neben der Lagerhaltung kann auch für die Warenbestellung eine online-Verbindung zum Zentrallager eines Filialunternehmens vom aus bestehen. So kann benötigte Ware direkt zusammengestellt und verschickt werden. Wenn im Unternehmen feste Bestell- und Lieferzeiten gelten, kann aber laufend und aktuell fehlende und zuneige gehende Ware gelistet werden, damit sie bei der nächsten Lieferung zum Drogeriemarkt gelangt. Natürlich kann in einem auch eine Datenbank eingerichtet werden, die Kundendaten sammelt, die aus Bonuspunkte-Systemen erhoben werden. Hier kann ermittelt werden, welche Artikel von einer bestimmten Kundengruppe bevorzugt gekauft wird. Außerdem können diese Kunden, sofern sie damit einverstanden sind, regelmäßig über neue Waren oder auch über Werbeaktionen informiert werden.

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